Tag der offenen Tür! 25.01.2020 | 15.01.2020

Die Kolleg|innen der Emil Molt Akademie laden Sie herzlich zu einem Tag ein, an dem unsere Türen für Sie offen stehen. Am Samstag, den 25.01.2020 stellen Schüler|innen und Lehrer|innen Ihnen persönlich das Bildungsangebot  und die Besonderheiten unserer Schule vor.
Bei Kaffee und Brezel können sich Interessierte individuell beraten lassen.
Als erste staatlich anerkannte waldorfpädagogische Berufsfachschule und Fachoberschule freuen wir uns sehr Sie in unseren neuen Räumlichkeiten des Rudolf Steiner Bildungszentrums begrüßen zu dürfen.

Bäume pflanzen für das Klima | 01.12.2019

An einem Tag des Zwiespalts zwischen Konsum des Black Friday und der Demonstration des Klimastreiks hat die Klasse der kaufmännischen Assistenz, aus dem Jahrgang 2018, neue Bäume auf dem Campus der Emil Molt Akademie angepflanzt. 

Die Bäume, unter anderem ein Bienenbaum und eine Kupferfelsenbirne, wurden extra zum Wohle der hauseigenen Bienen ausgesucht. 

Ein kleiner Beitrag an Berlin, und unsere Welt.

Von Zoe Kamper

Turnhalle nimmt Gestallt an | 29.11.2019

Nach einer Zeit der Ruhe, geht der Bau der Sporthalle des Rudolf Steiner Bildungszentrum in die zweite Phase: Mit Kräften und Kränen wurden in nur zwei Tagen diese Holzwände aufgestellt. Nun kann man erkennen, wie hier ein neues Gebäude entsteht.

Foto: Marian Conens

Turnhalle im Bau Monumentenstraße 13 B
Turnhalle im Bau Monumentenstraße 13 B
Turnhalle im Bau Monumentenstraße 13 B
Turnhalle im Bau Monumentenstraße 13 B

Knigge-Essen 2019 | 11.11.2019

Kaufmännische Assistenten und Assistentinnen zum Praktikum auf Malta | 11.11.2019

Die Schüler und Schülerinnen der KAS-Abschlussklasse absolvieren zur Zeit ihr fünfwöchiges Praktikum. Die Reise- und Aufenthaltskosten werden durch das Erasmus+Programm der EU mitfinanziert.

Logo EU
Logo Bundesministerium für Bildung und Forschung

ENGLISCH-LEHRER*IN GESUCHT! | 22.10.2019

Das Kollegium der Emil Molt Akademie sucht ab sofort eine*n Teilzeit-Vertretungslehrer*in für das Fach Englisch für unsere Fachoberschul- und Ausbildungsklassen!

Bewerbungen bitte an info@emil-molt-akademie.de
oder rufen Sie an: 030 /  68 402 86 10.

Wir freuen uns auf Sie!

Grenzenlos glücklich! | 14.09.2019

Praktizierte Inklusion im Rahmen einer Erasmus+ Mobilität dreier Schulklassen auf gemeinsamer Erlebnis-, Kennenlern-, Arbeits- und Inklusions-Fahrt nach Juchowo/Polen

„….. Was ich mit – besser gesagt von – den Menschen gelernt habe: Sie sind trotz ihrer Behinderung glücklich und schätzen das Leben sehr…“ Emir

„ ….Als ich dann in die Küche kam stand da Mateo (Förderschüler Geistige Entwicklung)  hinter mir und fragte mich als Einziger, ob er mir helfen solle, na ja auf jeden Fall, … ich habe eine sehr interessante halbe Stunde mit ihm verbracht, und ich glaube, dass ich mit anderen Menschen nicht wirklich schneller gewesen wäre und wahrscheinlich auch nicht mit so viel Spaß …“ Simon

„.. So wie ein Baum seine ganzen unterschiedlichen Blätter hat oder seine unterschiedlichen Farben oder Formen, aber sie gehören alle zum selben Baum. Natürlich haben wir alle andere Gedanken und Ideale aber wir sollten vor unbekannten Sachen und Erwartungen trotzdem bereit sein, uns auf neue Menschen einzulassen…“ Erol

Die Emil Molt Akademie und die Parzival-Schule aus Berlin haben in diesem Jahr gemeinsam an einem Ersmus+Projekt teilgenommen. Das Rudolf Steiner Bildungszentrums hat mit dem Erasmus+Projekt (GEKA) den berufsbildenden und den förderpädagogischen Schüler*innen (Klassenstufe 10/11) dieser beiden Einrichtungen in diesem Spätsommer bereits zum zweiten Mal die Interdependenz von sozialen und wirtschaftlichen Tätigkeitsfeldern der Arbeitswelt erfahrbar gemacht. Der Leitspruch der EMA (einer berufsbildenden Waldorfakademie) lautet: „Wirtschaft verstehen, um sozial handeln zu können / Sozial handeln können, um Wirtschaft zu verstehen“ Die gegenseitige Bedingtheit von wirtschaftlicher, sozialer und auch ökologischer Vernunft ist in den beteiligten Berufsbildungsgängen der Sozialassistenz (SAS) und der kaufmännischen Assistenz (KAS) und auch in der Berufsvorbereitung der Klassenstufe 10 der Parzival-Schule gleichermaßen sehr wichtig. Daher haben alle im Jahr 2019 ihre Ausbildung beginnenden Schüler*innen der SAS und der KAS sowie auch die Schüler*innen (mit Lernbehinderung) der Parzival-Schule gemeinsam den Sinn sozial und ökologisch nachhaltigen (Land-) Wirtschaftens als tätige Menschen kennengelernt; besser noch (mit-)erlebt – daher Erlebnisfahrt. Das geschieht an Waldorfschulen idealerweise dadurch, dass Schüler*innen gemeinsam mit anderen Menschen ins Tun kommen – daher (Mit-)Arbeitsfahrt. Sie sollten außerdem Zeit haben, um sich als Schüler*innen der EMA und der Parzival-Schule gegenseitig und klassenübergreifend kennenzulernen – daher Kennenlernfahrt. Es war dabei wichtig, dass die gesamten Klassen KAS, SAS (der EMA Rudolf-Steiner-Bildungszentrum) und Klasse 10 (der Parzival-Schule) am Projekt teilnehmen, um das gegenseitige Kennenlernen junger Menschen verschiedener Klassen (mit Behinderung und ohne) in aller Dynamik zu ermöglichen. Alle Schüler*innen sollten somit zu Beginn ihrer Berufsvorbereitung in bunte Gruppen gemischt/inkludiert die Möglichkeit bekommen, in für soziale und (land-)wirtschaftliche Berufe relevanten Bereichen Kurzzeitpraktikums- und Workshop-Erfahrungen sammeln sowie am schulischen fachpraktischen Unterricht (FPU) teilnehmen zu können.

Primäres Ziel der GEKA-Fahrt war die Ermöglichung von Inklusion an einem gemeinsamen Ort. Der bio-dynamisch wirtschaftende Juchowo-Hof (Demeter) mit seiner intakten Gemeinschaft ist dafür ideal. Es kam dabei zu vorurteilsfreien und unvoreingenommen Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft und Art (Menschen mit Behinderung, Geflüchteten, Lauten, Schnellen, Kleinen, Großen…), wobei die Stärkung von Fähigkeiten, Kenntnissen und Kompetenzen, die für die
Ausübung eines Berufes notwendig sind ebenso im Mittelpunkt standen wie die sozialen Fähigkeiten und Kompetenzen. Das pädagogische Begleitpersonal der beiden Waldorfschulen aus Berlin hat die
Schüler*innen wochentags in abendlichen fachpraktischen Unterrichtseinheiten (FPU) zur Reflexion des Erlebten/Erfahrenen animiert. Es ging dabei um die Verknüpfung von praktisch erlangter sozialer und fachlicher Kompetenz der Schüler*innen mit ihren Vorstellungen einer beruflichen Tätigkeit in einer durch Diversität reich und bunt erlebten Welt. Die zwölftägige Mobilität sollte auch die Gemeinschaft der 21 Schüler*innen und ihre Bereitschaft, gut miteinander umzugehen, stärken. Dies erfolgte durch die gemeinsamen Arbeitseinsätze sowie durch das spielerische Erleben und Kennenlernen ganz von selbst. Die Arbeit umfasste dafür sowohl wirtschaftliche als auch Aspekte der Haushaltsführung und der sozialen Arbeit (z.B. muss auch das gemeinsame Essen geplant und produziert werden).

Morgenkreis in Juchowo

Neben den Arbeitseinsätzen in gemischten und rotierenden Gruppen fanden an Nachmittagen ebenso gemischte und durch das Gastgeberland Polen und die Europaregion Pomerania inspirierte kulturelle Veranstaltungen, Workshops oder fachpraktischer Unterricht (FPU) statt. Für die Ausbildung der SAS und der KAS sowie für die Berufsvorbereitung in der Förderpädagogik ist Fachpraxis wichtig: Fachpraktische Auslandserfahrungen gelten hierbei als wertvoller Baustein im Lebenslauf und erhöhen die Chancen auf dem nationalen/internationalen Arbeitsmarkt, Beschäftigung zu finden oder weitere Bildungswege einzuschlagen.

Learning from the Bees | 10.09.2019

Unsere Schüler*innen der KAS-18 haben an der zweiten Mellifera-Veranstaltung teilgenommen, die den Honigbienen gewidmet ist und 2018 vom Natural Beekeeping Trust in Amsterdam gestartet wurde. Diese Veranstaltung bestand aus einem zweitägigen Workshop der Waldbienenhaltung/ Zeidlerei und einer zweitägigen Konferenz. Sie zielte darauf ab, einen fachübergreifenden Dialog zwischen Imkern, Land- und Forstwirten und anderen (bspw. den Jungunternehmer*innen der BerlinBees) zu fördern. Während der Konferenz und im Unterricht der EMA wurde die Frage behandelt: “Wie können wir uns gemeinsam eine alternative Zukunft für die Bienenhaltung vorstellen, die stärker auf die Natur ausgerichtet ist und von dem profitiert, was die Bienen brauchen?”

MIT ANDEREN WORTEN: “WAS KÖNNEN WIR VON DEN BIENEN LERNEN?”

Lasst uns optimale und naturnahe Behausungen für ausgewilderte Bienen auf dem Waldorf Campus in Berlin Schöneberg bauen!

Wir haben an einer Klotzbeute nach mitgebaut!

Bildrechte/Copyright: Patrick Lindhof

Heilerziehungspflege Jahrgang 2018 | 09.09.2019

„Ich lerne seit einem Jahr den Beruf zur Heilerziehungspflege an der Emil Molt Akademie und kann mich hier auch in den künstlerischen Fächern vollständig entfalten. Besonders große Freue hatte ich beim Malen und dem Entdecken der Farben in der Natur.“
Serge

Projektwoche – EMA FOR THE FUTURE von Erol Samardzic | 25.08.2019

Bei dem Projekt der Emil Molt Akademie “ EMA FOR THE FUTURE“ ging es darum sich in Gruppen ein Teil der Schule auszusuchen und zu überlegen wie man ihn für die Zukunft verschönern kann. Die Idee zu dem Bild des EMA-Logos kam mir spontan als das Projekt begann. Dann, als die Idee bei der Gruppe gut ankam, ging es auch schon in den Baumarkt zur Materialbesorgung. Aus zwei großen Holzplatten besteht es. Eine für den Hintergrund und die andere für die Buchstaben, die wir aus der Platte ausgesägt haben mit der Stichsäge vom Hausmeister. Danach wurden die Buchstaben schwarz gefärbt und mit Holzkleber auf den weißen Hintergrund geklebt. Der Schluss bestand daraus mit verschiedenen Farben Aktion-Painting zu betreiben und im Anschluss das Bild aufzuhängen.

Ich kann nur sagen, dass war ein sehr tolles und anregendes Projekt das nicht nur die Kreativität fördert, sondern auch richtig Spaß gemacht hat.