Die Berliner Schulfamilie - Mitgliedschaften

Die Emil Molt Akademie ist seit 2008 in der Trägerschaft des Schulvereins Emil Molt Schule e.V. der Emil Molt Schule.
Seit Januar 2014 ist die Emil Molt Akademie Teil der Rudolf Steiner Bildungszentrum gGmbH, zusammen mit der
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Freien Fachschule für Sozialpädagogik (aktuelle Kampagne: www.werde-waldorferzieher-in.de).

Mit der Johannesschule und einem angegliederten Kindergarten bildet die Emil Molt Akademie, mit der Freien Fachschule zusammen, den Waldorf Campus Berlin.

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Die Emil Molt Akademie ist Mitglied im Bund der Freien Waldorfschulen (Waldorf-World-List)und im Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Die Emil Molt Akademie ist Mitglied im Verbund der Waldorf Berufskollegs (WBK) die mit der Alanus Hochschule zusammenarbeiten.

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Die Emil Molt Akademie ist Mitglied bei "Anthropoi - Bundesverband für anthroposophisches Sozialwesen e.V." und wirkt aktuell am dem Antropoi-Fachkonzept "Teilhabe-Dialog" mit.
Wir weisen gerne noch auf die aktuelle Kampagne auf Instagram hin:
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Die Emil Molt Akademie fühlt sich dem Impuls von "Zukunft.Machen" verbunden:
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Seit April 2025 sind wir stolze "Schule gegen Rassismus - Schule mit Courage" Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Wir sind außerdem Mitglied in den Netzwerken Die Zukunfts-Charta | Grüner Hirsch und Netzwerk Südkreuz |

Emil Molt war als Mitbegründer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik in Stuttgart ein weitsichtiger Unternehmer. Zwischen den beiden Weltkriegen gründerte er 1919 in Stuttgart eine Schule für die Kinder seiner Arbeiter - die erste Waldorfschule.

Auszüge einer Rede von Christian Koch, gehalten auf der Veranstaltung „Erinnerung”  während der Festwoche zum 50-jährigen Bestehen der Emil Molt Schule:

Emil Molt wird als Vater der 1. Waldorfschule in Stuttgart bezeichnet. Wie kommt ein Unternehmer dazu, eine selbst verwaltete Schule nicht nur zu gründen, sondern bis zum Ende seines Lebens um das Wohl dieser und weiterer Schulen sich zu kümmern?

1876 in Schwäbisch Gmünd geboren, war Emil Molt schon im Alter von 13 Jahren nach dem frühen Tod seiner Eltern auf sich selbst gestellt. Er durchlief eine harte Ausbildungszeit als kaufmännischer Lehrling, wurde darauf von seinem Chef für einige Jahre nach Griechenland geschickt, um in einem bedeutenden Import- und Exportgeschäft den Welthandel kennen zu lernen und hatte dann im Alter von 30 Jahren den Mut, mit nur geringem Kapital die Zigarettenfabrik „Waldorf-Astoria” mitzubegründen.

Der Name des Unternehmens geht auf das gleichnamige New Yorker Hotel zurück, das von dem in Nordamerika weithin bekannten Auswanderer Astor, der aus dem badischen Ort Walldorf stammte, aufgebaut worden war. Das weltweite Flair des Namens und die unermüdliche Tatkraft Emil Molts kamen der anfangs noch kleinen Firma offensichtlich zugute. Im Jahre 1919 zählte das Unternehmen etwa 1.000 Beschäftigte und besaß „einen klangvollen Namen für den gehobenen Rauchbedarf”; Emil Molt stand zu diesem Zeitpunkt als „Kommerzienrat” auf dem Höhepunkt gesellschaftlicher Anerkennung. So wird Emil Molt von Albert Schmelzer in seinem Buch „Die Dreigliederungsbewegung 1919” portraitiert.

1907 lernte Emil Molt Rudolf Steiner persönlich kennen und wurde Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft. Aber erst am Ende des 1. Weltkrieges wurde aus dem Unternehmer, der sich um das Wohl seiner Arbeiter und Angestellten verpflichtet fühlte (Erholungsheime für Angestellte und Arbeiter), ein Sozialreformer.

Bereits 1917 hatte Rudolf Steiner begonnen, die Anthroposophische Gesellschaft mit politischen Thesen zur Erneuerung der Gesellschaft zu konfrontieren. Die Ideen zur Dreigliederung des sozialen Organismus nahmen Gestalt an. 1918 ist das Jahr der November-Revolution in Deutschland. Vielleicht war sie nicht so revolutionär wie ihr Name, aber die militärische Niederlage war eine Niederlage der politischen Elite des Kaiserreichs – so entstand Raum für Veränderungen in den Hierarchien von Politik und Wirtschaft. In den Städten und Betrieben entstanden Räte. Selbstverwaltung statt Unterordnung, war die Devise.

Der Unternehmer Emil Molt gehörte in Stuttgart dem Initiativkreis der Dreigliederungsbewegung an und versuchte in seiner Zigarettenfabrik Ideen der Bewegung in die Tat umzusetzen. Hier wurde, als erster in Württemberg, ein Betriebsrat gewählt. Seit Neujahr 1919 erschienen die „Waldorf-Nachrichten” und schufen 14-täglich eine betriebsinterne Kommunikation. Sehr zum Leidwesen des württembergischen Unternehmerverbandes, aber zur Freude des Stuttgarter Arbeiterrates propagierte er die Vergesellschaftung seines Betriebes. Trotz dieser Umtriebe blieb er im besten Sinne Patriarch seines Unternehmens. Zum Vorsitzenden des Betriebsrates ließ er sich selbst wählen und die Waldorf-Nachrichten hielt er durch ihre Verbreitung in den Kreisen der württembergischen Intelligenz auch für eine gelungene Werbung.

Ein anderes, zunächst unscheinbares Ereignis sollte große Folgen haben. Mitte November 1918 sprach Emil Molt bei einem Rundgang durch seinen Betrieb mit einem Arbeiter, dessen kleiner Sohn wegen seiner guten Fähigkeiten von der Volksschule in eine Höhere Schule versetzt worden war. Dabei konnte Emil Molt einerseits die Freude des Mannes erleben, der für sein Kind nun die Chance sah, das zu verwirklichen, was ihm selbst versagt geblieben war: bessere Bildung, Aufstiegsmöglichkeiten, eine vielseitige berufliche Tätigkeit. „An diesem Gespräch, das für den anderen vielleicht gar keine große Bedeutung hatte, entzündete sich bei mir der Gedanke einer Schulgründung …”, stellte Emil Molt 1925 rückblickend fest.

Vor der Schulgründung gab es seit Beginn des Jahres 1919 Arbeiterbildungskurse in der Waldorf-Astoria-Fabrik.
Und es gab Januar-Gespräche, zu denen Rudolf Steiner eingeladen hatte: „Das ist das Allerbrennendste, dass der Arbeiter nicht als Tier arbeitet oder als Maschine, sondern als Mensch. Er muss geistig interessiert sein.”

„Der eigentliche Geburtstag der Schule ist der 23. April 1919”, schreibt Emil Molt in seinen Erinnerungen. „Anschließend an jenen ersten Arbeitervortrag Rudolf Steiners in der Waldorf-Astoria hatten wir eine Betriebsratssitzung zusammen mit Dr. Steiner, in der ich von der Absicht, eine Schule zu gründen, etwas sagte und die Bitte aussprach, er möge die Einrichtung und Leitung der Schule übernehmen. Als finanzielle Grundlage hatte ich vom Reingewinn aus dem Jahr 1918 den Betrag von 100 000 Mark zurückgestellt. Ich war stolz auf diese große Summe und wurde etwas belämmert, als Dr. Steiner in aller Seelenruhe meinte: ,Das ist ja ein ganz netter Betrag.’ ”

Die Suche nach Schulräumen war schwierig. „Anfangs hofften wir”, schreibt Emil Molt in seinen Erinnerungen, „es würde uns irgendein staatliches Gebäude überlassen werden. Die Hoffnung täuschte. Ich musste mir selbst helfen. Die Frage wurde brennend; denn die Schule sollte mit dem neuen Schuljahr im September eröffnet werden. Ich war mir klar, dass ich persönlich als Käufer des Schulhauses auftreten musste, weil der Firma ein Hauserwerb nicht zugemutet werden durfte.”

Die Schulgründung indes war nicht unumstritten. Am 5. Juli 1919 kommentiert der der USPD nahe stehende Sozialdemokrat: „Die Bestrebungen der Waldorfschule mögen gut und schön sein, aber wir können nicht zugeben, dass es der richtige Weg ist, auf dem die Schulfrage gelöst werden kann. Wir wollen die Erziehung des Volkes nicht in die Hände von Fabrikanten legen und seien sie auch noch so wohlwollend.”

Um seinen Entschluss zu verwirklichen, setzte Emil Molt seine persönliche und seine wirtschaftliche Existenz aufs Spiel. Er sicherte der Waldorfschule Grund und Boden und den finanziellen Bestand. So konnte er sich zu Recht als Vater der Schule erleben – schreibt Johannes Tautz im Nachwort von Molts Erinnerungen – der mit seiner Schöpfung geistig immer mehr zusammenwuchs, zumal er nach dem Willen Rudolf Steiners Mitglied des Lehrerkollegiums war. Vor allem in der Zeit nach Rudolf Steiner Tod und in erhöhtem Maß in den Jahren der deutschen Diktatur wirkte er – gemeinsam mit seiner Frau Berta – als Schützer und Förderer seiner Schule.

Besondere Bedeutung für die Biographie Emil Molts haben zwei Ereignisse des Jahres 1929: die Liquidation der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik und das zehnjährige Bestehen der Waldorfschule – in demselben Jahr der größte geschäftliche Rückschlag in seiner Laufbahn als Unternehmer und ein Höhepunkt in seiner Wirksamkeit für den Aufbau der Schule.

3 Gedanken aus seiner Rede zur 10. Jahresfeier der 1. Waldorfschule:

1. Wir wollten bescheiden, aber mit starkem Wollen beitragen zur Besserung der sozialen Verhältnisse. Es war wenig vorhanden, nur Mut und Wille, wenig Kinder, kein Gebäude, keine Lehrer, viel Arbeit!

2. Es kommt darauf an, dass wir ganze Menschen erziehen, solche, die nicht nur totes Kopfwissen haben, sondern vor allem soziales Empfinden für andere.

3. Ein Geist, der lebenstüchtig ist, soll die Pädagogik durchziehen. Richtunggebend sein soll das praktische Leben. Tief in die Vergangenheit hineingehen, weit in die Zukunft ausholen!

Christian Koch, 27. September 2002

Kollegium Emil Molt Akademie

Alexander Grobe Alexander Grobe

Mathematik

Wie kann man Mathematik lebendig, schülernah und prüfungsorientiert unterrichten? Diese Frage beschäftigt mich schon seit vielen Jahren. Viel Unterrichtserfahrung konnte ich in sechs Jahren an einer Waldorfschule in Brandenburg sammeln, wo ich neben der Mathematik auch Physik und Computerkunde unterrichtet habe. Die dortigen Schülerinnen und Schüler haben mich sehr bei der Beantwortung dieser Frage weitergebracht. Auch an der Emil Molt Akademie orientiert sich mein Unterricht an dieser Fragestellung.

Janina Ewert Janina Ewert

Eurythmie

Schon als Kind habe ich das Tanzen und die Kunst geliebt und mich auf die Entdeckungsreise begeben. Deswegen begann ich nach meiner Waldorfschulzeit Eurythmie an der Schule für eurythmische Bühnenkunst in Hannover zu studieren. Anschließend entschied ich mich für die Schuleurythmie und durfte 19 Jahre viele Erfahrungen von Klasse 1 bis 12 machen. Auch an Schulgründungen habe ich mitgewirkt, was mich sehr bereichert hat. Es ist eine große Faszination für mich, Menschen in die Bewegung zu bringen und sie für die Kunst zu begeistern. Seit Sommer 2021 arbeite ich an der Emil Molt Akademie. Meine Aufgabe macht mich glücklich, weil ich junge Erwachsene auf ihrem Bildungsweg begleiten darf.

Khalila Grundl Khalila Grundl

Englisch

Ursprünglich bin ich aus Bayern, habe dort Erziehungswissenschaft studiert und dann lange Zeit im Ausland verbracht, viele Jahre davon in England.

Nach Berlin bin ich gekommen, um meine Masterarbeit über Islam und Waldorfpädagogik zu schreiben und die Waldorflehrerausbildung zu machen. Seither unterrichte ich am Waldorf Campus Berlin Englisch in der Mittel- und Oberstufe. Was ich daran besonders schätze: den achtsamen Umgang, den inspirierenden Austausch und die Begegnung mit so vielen tollen jungen Menschen!

Stephanie Lorang Stephanie Lorang

Wirtschafts- und Sozialkunde

Als Sozial- und Politikwissenschaftlerin leite und konzipiere ich seit vielen Jahren Workshops für Schulen, NGOs und Stiftungen. Weil ich Menschen gerne noch näher auf ihrem Lebensweg begleiten wollte, habe ich mich dazu entschlossen, Lehrerin zu werden, und mit der Emil Molt Akademie einen Ort gefunden, der mich tagtäglich inspiriert und erfüllt. Ich unterrichte hier Politik, Geschichte, Wirtschaft und Sozialkunde. Außerdem koordiniere ich unsere „Berlin Bees“, bin Ansprechpartnerin für die Schüler:innenvertretung und das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Daniela Pleyer Daniela Pleyer

Leitungsteam – Lehrerin: Musik

Als Musiktherapeutin und Musikpädagogin habe ich viele Jahre in verschiedenen Einrichtungen mit Menschen jeden Alters gearbeitet. In der EMA unterrichte ich Musik in allen drei Ausbildungsgängen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ziel meines Musikunterrichtes ist, über Wissensvermittlung und aktives Musizieren das Verständnis von und die Begeisterung für Musik zu wecken und auszubauen.

Caroline Hübner Caroline Hübner

Pädagogik

Hallo Freunde der Sonne,
Mein Name ist Carolin Hübner und ich bin die neue Lehrerin für Pädagogik in den Klassen der Fachoberschule.
Meine Ausbildung zur Berufspädagogin habe ich in Rostock absolviert. Für eine spannende neue Herausforderung bin ich nun nach Berlin gezogen und freue mich darauf, hier zu unterrichten.
Für mich steht fest: Menschen wollen lernen. Meine Aufgabe sehe ich darin, diese natürliche Freude zu wecken, zu erhalten und im Unterricht zu fördern. Ich freue mich darauf Sie kennenzulernen.

Felix Hammoser Felix Hammoser

Deutsch

Felix Hammoser studierte Komparatistik, Philosophie und Dramaturgie an der Goethe Universität in Frankfurt am Main sowie Waldorfpädagogik für die Fächer Deutsch, Englisch, Sozialkunde und Sport am Seminar in Berlin. Im Deutschunterricht liegt sein Augenmerk darauf, den Menschen zu verstehen als einen, der Geschichten erzählt.

Katja Keweloh Katja Keweloh

Darstellendes Spiel

Schon in meiner Schulzeit bei der Mitarbeit in einer langjährigen lebhaften Theater-AG wurde meine Begeisterung für Literatur und Theater geweckt. Nach meinem Studium der Neuen Deutschen Literatur, Neueren Geschichte und Linguistik folgten einige Jahre an deutschen Bühnen im Bereich Dramaturgie und Regie. Seit meiner Ausbildung zur Waldorflehrerin in der Oberstufe unterrichte ich Deutsch und Darstellendes Spiel an Waldorfschulen.

Junge Menschen, vor dem Hintergrund unserer heutigen Gesellschaft, durch die Beschäftigung mit Sprache, körperlichem Ausdruck und dem Erzählen aktueller Stoffe zu Spielfreude, Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit zu ermutigen, ist meine persönliche Antriebskraft, die mich leitet.

Ein zweiwöchiges Theaterprojekt mit täglichen Intensivproben! Gemeinsam mit den Schüler:innen der FOS-Klassen an der EMA finden wir heraus, wie das gehen kann!

Yvonne Walther Yvonne Walther

Schulleitung – Lehrerin: Wirtschaft / Recht Fachoberschule

Unser handlungsorientierter Wirtschaftsunterricht fördert das aktive Lernen durch Projektarbeit, in der Schüler:innen reale wirtschaftliche Probleme lösen, beispielsweise durch die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle. Dabei wird der Fokus auf Themen wie Corporate Social Responsibility (CSR) und ökologische Nachhaltigkeit gelegt, um das Bewusstsein für verantwortungsbewusstes Handeln zu schärfen. Digitale Tools und interaktive Methoden werden genutzt, um unsere Schüler:innen zu motivieren und ihre Kreativität anzuregen. So wird nicht nur das wirtschaftliche Wissen vertieft, sondern auch die Fähigkeit, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und zu implementieren.

Unser handlungsorientierter Rechtskundeunterricht fördert das aktive Lernen, indem unsere Schüler:innen praktische rechtliche Fragestellungen aus ihrem Alltag bearbeiten. Durch Fallstudien und Rollenspiele, in denen sie Gerichtsverhandlungen oder Vertragsverhandlungen simulieren, können sie die Anwendung von Gesetzen und die Bedeutung rechtlicher Prinzipien hautnah erleben.

Exkursionen zu Gerichten oder Anwaltskanzleien sowie die Einladung von Rechtsexpert:innen ermöglichen es unseren Schüler:innen, Einblicke in die Praxis zu gewinnen und aktuelle rechtliche Themen zu diskutieren. Zudem werden digitale Medien und interaktive Tools genutzt, um komplexe rechtliche Inhalte anschaulich zu vermitteln.

Lisa Hanauer Lisa Hanauer

Biologie

Als Apothekerin kenne ich nicht nur die zahlreichen Wechselwirkungen von Arzneimitteln miteinander, sondern auch die unzähligen Wechselwirkungen von Stoffen in uns und um ums herum, die die Grundlage allen Seins bilden. Dass winzige Teilchen gewaltige Effekte auslösen können und  alles auf wundersame Weise miteinander verknüpft ist, hat mich schon immer fasziniert und begeistert. Um diese Faszination auch in anderen zu wecken und um die Begeisterung für noch so kleine Dinge weitergeben zu können, entschied ich mich für eine Weiterbildung zur Oberstufenlehrerin für die Fächer Biologie und Chemie. Denn wer erkennt und durchdringt, dass alles mit allem verbunden ist, entwickelt nicht nur Wissen, sondern auch Verantwortung für das Leben und die Welt, in der wir existieren. Dies an junge Menschen weitergeben zu dürfen, von ihnen inspiriert zu werden und sie auf einem Stück ihres Weges begleiten zu dürfen macht den Lehrberuf für mich so erfüllend.

Monica Jacobs

Linda Petermann

Als Berliner Sozialarbeiterin/-pädagogin unterrichte ich im Bildungsgang der Sozialassistenz die Lernfelder 1 und 5 mit spannenden pädagogischen, psychologischen und soziologischen Inhalten. Seit vielen Jahren begleite ich junge Menschen mit großer Freude und Engagement auf ihrem beruflichen und persönlichen Weg. Besonders am Herzen liegt mir die Beziehungsarbeit mit unseren Schüler:innen. Ich bin überzeugt, dass Lernen vor allem dort gelingt, wo Vertrauen, Wertschätzung und echtes Interesse am Gegenüber spürbar sind. Neben meiner Unterrichtstätigkeit übernehme ich Verantwortung als stellvertretende Schulleiterin und gestalte die schulische Entwicklung aktiv mit. Die Zusammenarbeit im Kollegium sowie die gemeinsame Arbeit an einer lebendigen, unterstützenden Lernkultur sind für mich dabei zentrale Anliegen.

 

Monica Jacobs

N. Schwesinger

Nach meinem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte sowie Deutsch als Fremdsprache(Didaktik) sammelte ich erste Berufserfahrungen in den USA, Italien und Jerusalem. Seit 2020unterrichte ich in Berlin mit großer Freude im Bildungsgang der Sozialassistenz das Fach Deutsch/Kommunikation. Im Hinblick auf verschiedene berufliche Handlungssituationen trainieren wir hiernicht nur den mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch, sondern beschäftigen uns u.a. auch mit der eigenen Sprachbiografie, altersgerechter Literatur für unterschiedliche Zielgruppen oder erörtern (soziale) Problemstellungen.

Manu Tänzler Manu Tänzler

Sekretariat und Assistenz der Geschäftsführung

Ich möchte dem Schulsekretariat der Emil Molt Akademie gern ein Gesicht geben. Es gibt nicht viel zu schreiben, außer: meine Tür ist für jede/n offen. Kommt vorbei, ruft an: ich freue mich auf euch! Hier ist es lebendig und es passiert jeden Tag etwas Neues. Außerdem liebe ich den wunderschönen Campus.

Benjamin Anders-Thönissen Benjamin Anders-Thönnissen

Geschäftsführung

Die Emil Molt Akademie ist seit 2008 eine staatlich anerkannte waldorfpädagogische Fachoberschule, Berufsfachschule und Fachschule in freier Trägerschaft. Wir als Emil Molt Akademie gestalten gemeinsam mit den Partnereinrichtungen des Waldorf Campus Berlin einen Ort, der sich den aktuellen Zeitgeschehen zuwendet und kreativ den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen unserer Gesellschaft entgegenschaut. Wir haben uns einem Leitbild verschrieben, welches darauf abzielt, unsere Wirtschaft zu verstehen, sozial zu handeln und einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unserer Welt zu stärken. Dies bedeutet, dass wir gemeinsam Visionen und Fragen entwickeln, die sich dynamisch an die Herausforderung der Gegenwart anpassen. Hierfür entwickeln wir gemeinschaftlich den Mut, um uns einzubringen in die Gestaltungsprozesse des sozialen und wirtschaftlichen Lebens und übernehmen somit Verantwortung. Wir üben eine Sensibilisierung unserer Wahrnehmung füreinander und für unseren Einfluss auf die Welt. Denn, um es mit Albert Schweitzers Worten zu sagen: „Indem ich mich in den Dienst des Lebendigen stelle, gelange ich zu einem sinnvollen, auf die Welt gerichteten Tun.“ ¹ Wir, als Emil Molt Akademie, wollen Neues schaffen, wir wollen den Funken lösen, der ein Leuchtfeuer des Herzdenkens entfacht und das Gemeinwohl, die Natur und den einzelnen Menschen umfasst.
Wir wollen die Menschen der Zukunft dazu befähigen ihre Fähigkeiten, ihre Selbstwirksamkeit und das Vertrauen in sich und ihre Umwelt zu stärken, denn jeder Mensch ist einE Gestalter*in, der wertvolles zur Zukunft beitragen kann.

¹ Schweitzer, Albert: Die Ehrfurcht vor dem Leben: Grundtexte aus fünf Jahrzehnten, C.H.Beck München 1966, 9. Auflage, S. 154.

 

Bitte sende deine Bewerbungsunterlagen per Mail an:
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  • Voranmeldung
  • Motivationsschreiben mit Unterschrift (nicht notwendig für die FOS-Bewerbungen)
  • Tabellarischer Lebenslauf mit Unterschrift und Datum
  • 2 Passfotos
  • Personalausweis-Kopie
  • Vorlage der Originalzeugnisse (bitte keine Originale per Post senden)
  • Für FOS Sozialpädagogik 2-jährig und Sozialassistenz: erweitertes Führungszeugnis (nicht älter als 6 Monate bei Schulbeginn), Nachweis über Masernschutz bzw. -impfung

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BAföG

Alle Informationen zum BAföG-Antrag findest du hier und bei dem für uns zuständigen Amt:
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/soziales/ausbildungsfoerderung-bafoeg/